Pfle­ge­tipps

Pfle­ge­tipps

Um die hohe Wert­an­mu­tung ihrer Möbel, Stof­fe und Böden auch über Jah­re gewähr­leis­ten zu kön­nen, ist eine Regel­mä­ßi­ge Pfle­ge uner­läss­lich.

Befol­gen Sie hierfür bit­te die nach­fol­gen­den Hin­wei­se.*

Wenn Sie wei­te­re Fra­gen zur Rei­ni­gung haben, so kön­nen Sie uns selbst­ver­ständ­lich jeder­zeit kon­tak­tie­ren.

Ger­ne übernimmt unser Rei­ni­gungs­ser­vice auch die fach­ge­rech­te Rei­ni­gung ihrer Tex­ti­li­en und Boden­be­lä­ge.

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Pfle­ge von Fens­ter­de­ko­ra­tio­nen

Auf­grund des viel­fäl­ti­gen Spek­trums an Gar­di­nen und den unter­schied­li­chen Arten von Ver­schmut­zun­gen und Rei­ni­gungs­mit­teln, kann auf die­ser Sei­te kei­ne indi­vi­du­el­le Pfle­ge­an­lei­tung gege­ben wer­den, son­dern viel­mehr all­ge­mei­ne Pfle­ge- und Rei­ni­gungs­hin­wei­se.

Eine Legen­de mit den Bedeu­tun­gen der abge­bil­de­ten Pfle­ge­sym­bo­le fin­den Sie am Ende. Im Zwei­fels­fall holen Sie sich jedoch immer gern den Rat­un­se­rer, um mit dem rich­ti­gen Umgang die Schön­heit Ihrer Gar­di­ne lan­ge zu erhal­ten.

Gar­di­nen und Deko­schals

Die rich­ti­ge Pfle­ge ver­spricht Qua­li­tät auf lan­ge Zeit. Vor­sor­ge lohnt sich in Bezug auf Gar­di­nen und Deko­schals in jedem Fall ! Schützen Sie dazu Ihre Gar­di­nen vor übermässigem Staub, Ruß oder Abga­sen. Natur­fa­ser­stof­fe wie Baum­wol­le oder Sei­de sowie alle extrem fei­nen Gewe­be wie bei­spiels­wei­se Organz­astof­fe kön­nen durch Son­nen­ein­wir­kung ( UV-Strah­len ) beschä­digt oder gar zer­stört wer­den. Nach­ste­hend eini­ge Hin­wei­se, die dazu bei­tra­gen sol­len, dass Ihnen Ihre Gar­di­nen lan­ge Freu­de berei­ten.

Vor dem Waschen

Die Gar­di­nen soll­ten erst unmit­tel­bar vor der Wäsche abge­nom­men wer­den. Um die fei­ne Gewe­be­struk­tur wäh­rend des Wasch­vor­gangs nicht zu beschä­di­gen, müssen alle Gar­di­nen­roll­rin­ge, Blei­ge­wich­te, Steck­na­deln o.ä. ent­fernt wer­den. Falls Ihr Stoff Ösen ent­hält, fas­sen Sie die­se oben zusam­men und geben Sie sie zur Wäsche in einen Wasch­beu­tel. Um mög­lichst weni­ge Knit­ter­fal­ten zu erzeu­gen, geben Sie außer­dem nicht zu vie­le Tei­le in eine Wasch­trom­mel.

Wäh­rend des Waschens in der Maschi­ne

Als Wasch­mit­tel emp­feh­len wir Ihnen Spe­zi­al­wasch­mit­tel für Gar­di­nen ohne Auf­hel­ler zu ver­wen­den und die Gar­di­nen nicht zu schleu­dern, bezie­hungs­wei­se nur kurz anzu­schleu­dern, um die Fal­ten­bil­dung so gering wie mög­lich zu hal­ten.

Bei Hand­wä­sche

Die Gar­di­nen soll­ten zunächst kalt in der Bade­wan­ne ausgespült wer­den. Anschlie­ßend wer­den die Gar­di­nen in reich­lich Spe­zi­al­wasch­mit­tel hin- und her­ge­schwenkt und leicht durchgedrückt, bevor mehr­fach nachgespült wird. Auf kei­nen Fall soll­ten Sie den Stoff dabei rei­ben, zer­ren oder wrin­gen.

Nach dem Waschen

Nach dem Waschen soll­ten Sie die Gar­di­nen sofort aus der Wasch­trom­mel neh­men, auf einer Wäsche­lei­ne aus­brei­ten und das Was­ser abtrop­fen las­sen. Im noch feuch­ten Zustand soll­ten die Gar­di­nen ohne Zwi­schen­la­ge­rung wie­der am Fens­ter deko­riert wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen Knit­ter­stel­len ver­mie­den wer­den und sich die Gar­di­nen aus­hän­gen. Soll­ten sich den­noch Knit­ter­stel­len zei­gen, kön­nen die­se mit einem Tef­lon-beschich­te­ten Bügeleisen vor­sich­tig ausgebügelt wer­den, sofern das Bügeln des Stof­fes erlaubt ist.

Flä­chen­vor­hän­ge

Vie­le Flä­chen­vor­hän­ge wer­den bereits bei der Pro­duk­ti­on mit einer Beschich­tung ver­se­hen, die ein Ein­drin­gen von Staub und Schmutz in das Gewe­be ver­hin­dert. Trotz­dem kann die Situa­ti­on ein­tre­ten, dass ein Flä­chen­vor­hang eine Rei­ni­gung benö­tigt. Die nach­fol­gen­den Anwei­sun­gen erklä­ren die unter­schied­li­chen Vor­ge­hens­wei­sen der Rei­ni­gung von Flä­chen­vor­hän­gen.

Grund­sätz­lich gilt für einen Flä­chen­vor­hang das Glei­che wie bei allen Tex­ti­li­en. In ers­ter Linie muss anhand der Pfle­ge­hin­wei­se des Her­stel­lers überprüft wer­den, wel­che Rei­ni­gungs­maß­nah­men beim vor­han­de­nen Flä­chen­vor­hang ohne Schä­di­gung des Gewe­bes durchgeführt wer­den kön­nen. Im Zwei­fels­fall soll­te auf jeden Fall Rückfrage beim Her­stel­ler gehal­ten wer­den.

Abbürsten/Absaugen

Da sich durch die spe­zi­el­le Beschich­tung der Flä­chen­vor­hän­ge der Staub nur ober­fläch­lich auf das Mate­ri­al setzt, genügt zur Ent­fer­nung des Schmut­zes oft­mals das Abbürsten mit einer wei­chen Kleiderbürste oder das Absau­gen mit einer scho­nen­den Möbelbürste.

Feuch­tes Abwi­schen

Zur feuch­ten Rei­ni­gung soll­ten die ein­zel­nen Stoff­bah­nen von der Schie­ne genom­men wer­den und auf einer glat­ten Unter­la­ge bzw. einem sau­be­ren Boden aus­ge­brei­tet wer­den. Wischen Sie die die Flä­chen­vor­hän­ge auf bei­den Sei­ten mit einem zuvor in Fein­wasch­mit­tel­lau­ge ange­feuch­te­ten wei­chen Tuch vor­sich­tig ab. Star­kes Rei­ben und Kni­cke im Stoff soll­ten dabei ver­mie­den wer­den. Im Anschluss kön­nen Sie den Flä­chen-vor­hang wie­der mon­tie­ren, um ein knit­ter­frei­es Trock­nen zu ermög­li­chen.

Rei­ni­gungs­bad

Man­che Flä­chen­vor­hän­ge kön­nen per Hand im Rei­ni­gungs­bad gewa­schen wer­den. Um unschö­ne Kni­cke oder Beschä­di­gun­gen des Mate­ri­als zu ver­mei­den, muss die­se Pfle­ge­va­ri­an­te jedoch sehr vor­sich­tig durchgeführt wer­den.

Zunächst neh­men Sie den Flä­chen­vor­hang von der Schie­ne und ent­fer­nen gege­be­nen­falls Schie­nen aus Alu­mi­ni­um oder Kunst­stoff, die zur Sta­bi­li­sie­rung der obe­ren und unte­ren Kan­te mon­tiert sind. Nun kön­nen Sie den Vor­hang locker auf­rol­len und in einem maxi­mal 30 Grad war­men Rei­ni­gungs­bad mit Fein­wasch­mit­tel für unge­fähr zehn bis 15 Minu­ten schwen­ken.

Die Stoff­bah­nen soll­ten mit kla­rem Was­ser abgespült und tropf­nass auf­ge­hängt wer­den. Am bes­ten trock­nen Ihre Flä­chen­vor­hän­ge bei geöff­ne­tem Fens­ter. Ihre Flä­chen­vor­hän­ge kön­nen Sie auch vom Rei­ni­gungs­ser­vice der Ein­rich­ten & Mehr Nes­ter GmbH rei­ni­gen las­sen, da unse­re Ein­rich­tungs­ex­per­ten auf die­se Arbei­ten spe­zia­li­siert sind. Wir übernehmen für Sie ger­ne die Abho­lung bei Ihnen zu Hau­se, die Rei­ni­gung sowie die fach­ge­rech­te Mon­ta­ge der gerei­nig­ten Flä­chen­vor­hän­ge.

Plis­sees

Plis­sees sind nicht nur funk­tio­nal nützlich, indem sie uns vor Son­ne und neu­gie­ri­gen Bli­cken schützen, son­dern auch sehr deko­ra­tiv. Natürlich ist auch die­ser prak­ti­sche Son­nen­schutz einem gewis­sen Ver­schmut­zungs­grad aus­ge­setzt, wes­halb es von Zeit zu Zeit erfor­der­lich ist, die­sen zu rei­ni­gen.

Zunächst soll­ten Sie in den Her­stel­ler­hin­wei­sen überprüfen ob Ihr Plis­see wasch­bar ist. Für den Fall, dass Ihr Plis­see nicht wasch­bar ist, ist von einer Selbst­rei­ni­gung abzu­se­hen und es emp­fiehlt sich das Plis­see in eine pro­fes­sio­nel­le Rei­ni­gung zu geben. Ger­ne übernehmen wir für Sie die Abho­lung bei Ihnen zu Hau­se, die Rei­ni­gung sowie die fach­ge­rech­te Mon­ta­ge der gerei­nig­ten Plis­sees. Wer­den Plis­sees unsach­ge­mäß gerei­nigt, kön­nen Tex­til­schä­den ent­ste­hen oder die Fal­ten­bil­dung wird ent­fernt und sie kön­nen nicht mehr geschlos­sen wer­den, was eine Funktionsuntüchtigkeit der Plis­see-Anla­ge mit sich bringt. Zudem ist bei tech­nisch betrie­be­nen Anla­gen mit beson­de­rer Vor­sicht vor­zu­ge­hen, da die Moto­ren und elek­tri­schen Ele­men­te nie­mals mit Was­ser in Berührungen kom­men soll­ten.

Soll­te das Waschen des Plis­sees erlaubt sein, neh­men Sie das Plis­see im geschlos­se­nen Zustand aus den Hal­teclips. Dar­auf­hin öff­nen Sie es ein wenig und geben es in eine ca. 30 Grad war­me Fein­wasch­mit­tel­lau­ge. Dar­in soll­te das Plis­see cir­ca 15 – 20 Minu­ten lang geschwenkt und anschlie­ßend mit kla­rem Was­ser ausgespült, zusam­men­ge­fal­tet und behut­sam ausgedrückt wer­den. Den Stoff des Plis­sees im Anschluss im feuch­ten und zusam­men­ge­fal­te­ten Zustand in die Hal­teclips ein­hän­gen und unge­fähr 10–12 Stun­den tro­cken las­sen. Wäh­rend des Trock­nens emp­fiehlt es sich den Falts­to­re mehr­mals zu öff­nen und wie­der zu schlie­ßen, damit die Fal­ten nicht ver­kle­ben.

Jalou­si­en

Haus­staub, Fet­te und ande­re Schmutz­stof­fe in der Raum­luft lagern sich gern nach eini­ger Zeit auf ver­ti­ka­len Lamel­len­vor­hän­gen ab. Grund­sätz­lich gilt auch hier vor der Rei­ni­gung : Ach­ten Sie auf die Pfle­ge­an­lei­tung des Her­stel­lers, da je nach Mate­ri­al Ihrer Lamel­le die Rei­ni­gung stark vari­ie­ren kann.

Feucht abwi­schen

Wenn es die Pfle­ge­hin­wei­se erlau­ben, kön­nen die Lamel­len mit einem feuch­ten Lap­pen von Ver­schmut­zun­gen befreit wer­den. Wich­tig ist, dass Sie sich wirk­lich von Lamel­le zu Lamel­le vor­ar­bei­ten ! Nach­dem Sie alle Lamel­len feucht abge­wischt haben, müssen Sie die Lamel­len noch mit einem Tuch tro­cken wischen, damit sich kei­ne Strei­fen und Schlie­ren bil­den.

Was­ser­bad

Sitzt der Dreck etwas tie­fer, kön­nen Alu-Jalou­si­en auch in einem Was­ser­bad gerei­nigt wer­den. Dazu schrau­ben Sie die Jalou­si­en von Ihrer Auf­hän­gung und legen sie in eine gro­ße Schüssel oder Bade­wan­ne mit war­men Was­ser und etwas mil­dem Wasch­mit­tel. Las­sen Sie die Jalou­si­en ruhig eine Wei­le ein­wir­ken. So löst sich schon so man­cher Schmutz von ganz allein. Neh­men Sie die Jalou­si­en nun aus der Wan­ne und spülen den Schmutz und even­tu­el­le Sei­fen­res­te mit der Dusche ab. Anschlie­ßend auch wie­der tro­cken wischen.

Ein wei­te­rer Vor­teil der Rei­ni­gung in einem Was­ser­bad ist, dass die Schnüre, die jeden Tag mehr­mals ange­fasst wer­den, im Was­ser­bad gleich mit­ger­ei­nigt wer­den.

Ver­ti­ka­le Lamel­len

Auf­grund ihrer ver­ti­ka­len Anbrin­gung sind Lamel­len­vor­hän­ge sehr resis­tent gegen Ver­schmut­zun­gen, Staub bleibt an ihnen kaum haf­ten. Ver­stärkt wird die­se Eigen­schaft bei vie­len Stof­fen durch spe­zi­el­le Beschich­tun­gen. Im Beson­de­ren gilt dies für tef­lon­be­schich­te­te Ver­ti­kal­la­mel­len, aber auch alle ande­ren Lamel­len­stof­fe sind gera­de im Ver­gleich zu ande­ren Metho­den im Bereich des innen­lie­gen­den Son­nen­schut­zes nur wenig anfäl­lig gegenüber Ver­schmut­zun­gen.

Den­noch, auch Lamel­len­vor­hän­ge soll­ten ab und an gerei­nigt wer­den. Je nach Mate­ri­al geschieht das auf unter­schied­li­che Arten. Im Fol­gen­den fin­den Sie nun Hin­wei­se zur Pfle­ge von Ver­ti­kal­la­mel­len ver­schie­de­ner Mate­ria­li­en. Bit­te beach­ten Sie immer die Hin­wei­se zur geeig­ne­ten Pfle­ge, die Ihren Lamel­len bei­ge­legt sind, da die unsach­ge­mä­ße Rei­ni­gung zum kom­plet­ten oder teil­wei­sen Ver­lust spe­zi­el­ler Stoff­ei­gen­schaf­ten wie z.B. der schwe­ren Ent­flamm­bar­keit oder der fun­gi­zi­den Aus­stat­tung führen kann. Bit­te ach­ten Sie auch bei der Rei­ni­gung der Fens­ter dar­auf, dass die Ver­ti­kal­la­mel­len nicht mit dem Fens­ter-rei­ni­gungs­mit­tel in Berührung kom­men.

Tro­cken abbürsten

Stof­fe, die mit die­ser Kenn­zeich­nung ver­se­hen sind, kön­nen durch leich­tes Abbürsten mit einer wei­chen Bürste von Staub und Schmutz befreit wer­den. Auch ein spe­zi­el­ler Bürstenaufsatz für den Staub­sauger kann bei nied­ri­ger Leis­tung ver­wen­det wer­den.

Feucht abwi­schen

Lamel­len, die auf die­se Wei­se gepflegt wer­den kön­nen, wer­den mit einem feuch­ten Tuch vor­sich­tig abge­wischt. Das Tuch wird am bes­ten in lau­war­mer, mil­der Sei­fen­lau­ge ohne Lösungs­mit­tel ange­feuch­tet. Beim Wischen dürfen die Lamel­len nicht durch­nässt wer­den. Auch von star­kem Schrub­ben ist abzu­se­hen.

Des­in­fek­ti­ons- und Rei­ni­gungs­mit­tel nie unverdünnt auf den Stoff auf­brin­gen. Gege­be­nen­falls vor der Rei­ni­gung des gesam­ten Vor­hangs an einer klei­nen, wenig sicht­ba­ren Stel­le tes­ten.

Waschen

Alle Stof­fe, die als wasch­bar gekenn­zeich­net sind, kön­nen von Hand oder in der Wasch­ma­schi­ne gewa­schen wer­den. Dazu lösen Sie die Ver­bin­dungs­ket­te, neh­men die ein­zel­nen Lamel­len aus der Schie­ne und ent­fer­nen die Beschwe­rungs­plat­ten.

Hand­wä­sche

Waschen und spülen Sie die Stof­fe vor­sich­tig in einer Wasch­lau­ge aus Fein­wasch­mit­tel in 30°C war­mem Was­ser. Bit­te nicht wrin­gen ! Zum Trock­nen wer­den die Lamel­len wie­der an der Lamel­len­an­la­ge befes­tigt.

Maschi­nen­wä­sche

Bis zu 10 Lamel­len kön­nen zusam­men­ge­rollt gemein­sam gewa­schen wer­den. Dazu waschen Sie die Lamel­len in einem Wäschenetz bei 30 Grad im Schon­wasch­gang mit einem Fein­wasch­mit­tel. Bit­te nicht Schleu­dern. Zum Trock­nen hän­gen Sie die Lamel­len wie­der an die Lamel­len­an­la­ge.

Rei­ni­gung von Zube­hör­tei­len

Auch die Zube­hör­tei­le wie Beschwe­rungs­plat­ten oder die Ver­bin­dungs­ket­ten kön­nen gerei­nigt wer­den. Dies kann in mit ein wenig All­zweck­rei­ni­ger ver­se­he­nem Was­ser gesche­hen. Nach der Rei­ni­gung soll­ten die Zube­hör­tei­le ein­mal gespült wer­den.

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Pfle­ge von Möbel­stof­fen

Um vie­le Jah­re Freu­de an Ihrem Pols­ter­mö­bel zu haben, ist eine regel­mä­ßi­ge Pfle­ge und Rei­ni­gung wich­tig, da Möbel­stof­fe einer stän­di­gen Kon­takt- und Staub­ver­schmut­zung aus­ge­setzt sind. Bit­te beach­ten Sie genau die Pfle­ge­hin­wei­se des Her­stel­lers.

Man unter­schei­det bei der Rei­ni­gung grund­sätz­lich zwi­schen drei Metho­den : der Unter­halts­rei­ni­gung, der Fleck­ent­fer­nung und der Grund­rei­ni­gung. Im Hin­blick auf die Grund­rei­ni­gung ist drin­gend emp­feh­lens­wert, die­se von einem Fach­be­trieb durchführen zu las­sen.

Unter­halts­rei­ni­gung

Sie soll­ten Ihr Pols­ter­mö­bel regel­mä­ßig mit der Polsterdüse des Staub­saugers auf kleins­ter Stu­fe absau­gen oder mit einer wei­chen Büste abbürsten. Dabei soll­ten Sie bei Pol­ge­we­ben wie Velours immer in Strich­rich­tung arbei­ten.

Zudem soll­ten Pols­ter­mö­bel mehr­mals jähr­lich mit einem feuch­ten Tuch abge­rie­ben wer­den. Dabei darf der Bezug jedoch nicht zu sehr befeuch­tet wer­den, sowie die Ver­wen­dung von bedruck­ten oder imprä­gnier­ten Reinigungstüchern ver­mie­den wer­den, da die­se Ver­fär­bun­gen ver­ur­sa­chen kön­nen.

Von einer Rei­ni­gung mit einem Dampf­rei­ni­ger soll­te abge­se­hen wer­den.

Fleck­ent­fer­nung

Die Fleck­ent­fer­nung soll­ten Sie grund­sätz­lich in die Hän­de eines Fach­man­nes geben.

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Pfle­ge von Boden­be­lä­gen

Bit­te beach­ten Sie immer die Pfle­ge­an­wei­sun­gen des Her­stel­lers Ihres Boden­be­la­ges. Nach­fol­gend fin­den Sie eini­ge all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen zur Pfle­ge und Rei­ni­gung von Boden­be­lä­gen.

Design­be­lag

Um gro­ßen Tei­len von Ver­schmut­zun­gen vor­zu­beu­gen, emp­fiehlt es sich zunächst in den Ein­gangs­be­rei­chen Ihrer Woh­nung oder Ihres Hau­ses soge­nann­te Sau­ber­lauf­zo­nen anzu­brin­gen.

Unter­halts­rei­ni­gung

Lagert sich Staub auf Ihrem Design­be­lag ab, soll­ten Sie die­sen durch Wischen mit einem nebel­feuch­ten Wisch­be­zug ent­fer­nen. Haf­ten Ver­schmut­zun­gen am Boden an, verdünnen Sie am bes­ten PU Rei­ni­ger im Ver­hält­nis 1:200 und rei­ni­gen Sie den Boden­be­lag mit die­ser Mischung mit einem gut aus­ge­press­ten Boden­wi­scher.

Unse­re Emp­feh­lung : RZ Elastic Wisch­pfle­ge

Fleck­ent­fer­nung

Bei der Fleck­ent­fer­nung gilt : Ent­fer­nen Sie Fle­cken so schnell wie mög­lich, da die­se sich im Belag fest­set­zen kön­nen und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt nur schwer oder unvoll­stän­dig vom Boden besei­tigt wer­den kön­nen.

Um Ihren Design­bo­den von hart­nä­cki­gen Fle­cken und Gum­mi­ab­satz­stri­chen zu rei­ni­gen, ent­fer­nen Sie die­se Ver­schmut­zun­gen mit einem wei­chen Tuch mit unverdünntem PU Rei­ni­ger. Abschlie­ßend wischen Sie mit kla­rem Was­ser nach.

Grund­rei­ni­gung

Zur Ent­fer­nung beson­ders hart­nä­cki­ger Ver­schmut­zun­gen und Rückstände sowie zur Vor­be­rei­tung einer Auf­fri­schung des Bodens wird eine Grund­rei­ni­gung erfor­der­lich. Hier­zu verdünnen Sie Grund­rei­ni­ger in einer Verdünnung bis 1:5 und sprühen die Mischung gleich­mä­ßig auf den Boden auf. Dazu raten wir Ihnen die Ver­wen­dung eines Hand-Drucksprühers. Je nach Hart­nä­ckig­keit der zu besei­ti­gen­den Rückstände las­sen Sie die Mischung bis zu 5 Minu­ten ein­wir­ken. Ver­mei­den Sie dabei unbe­dingt Pfützenbildung ! Anschlie­ßend schrub­ben Sie den Belag mit einem Wischer. Bei struk­tu­rier­ten Ober­flä­chen kön­nen Sie zur Ent­fer­nung von fest­sit­zen­dem Schmutz in Belags­ver­tie­fun­gen mit einer Schrubbbürste vor­sich­tig nach­ar­bei­ten. Neh­men Sie den Schmutz mit einem gut aus­ge­press­ten Wisch­be­zug auf und wischen Sie den Belag unter Ver­wen­dung von kla­rem, wenn mög­lich war­mem Was­ser nach, bis alle Schmutz- und Rei­ni­gungs­mit­tel­res­te voll­stän­dig besei­tigt sind. Danach ist die gerei­nig­te, sau­be­re Ober­flä­che wie­der mit einem Pfle­ge­sie­gel als Schutz zu ver­se­hen.

Unse­re Emp­feh­lung : RZ Grund­rei­ni­ger für elas­ti­sche Pfle­ge, RZ Elastic Sie­gel sei­den­matt

Par­kett­bo­den

Par­kett- & Die­len­bö­den las­sen sich dank fer­tig ver­edel­ter Ober­flä­chen ein­fach rei­ni­gen und pfle­gen. Für Lang­le­big­keit und dau­ern­de Freu­de an einem Holz­bo­den, soll­ten fol­gen­de Hin­wei­se zur Wert­erhal­tung unbe­dingt beach­tet wer­den :

Eine rela­ti­ve Raum­luft­feuch­te von 40–65 % ist im Jah­res­ver­lauf opti­mal für jeden Holz­bo­den und auch für das Wohl­be­fin­den des Men­schen emp­feh­lens­wert. Wie bei allen ande­ren Boden­be­lä­gen auch, soll­ten Sie Ihren Par­kett- und Die­len­bo­den vor Schmutz­par­ti­keln durch ent­spre­chen­de Schmutz­fang­zo­nen, bei­spiels­wei­se Mat­ten im Ein­gangs­be­reich schützen. Zum Schutz des Hol­zes gegen Krat­zer soll­ten unter Stuhlfü.en, Tischfü.en sowie unter Möbelstücken in jedem Fall pas­sen­de, wei­che Filz­glei­ter ange­bracht wer­den. Rol­len von Bürostühlen, Akten­wa­gen und Roll­con­tai­nern sind mit wei­chen Laufflächen/Rollen aus­zu­stat­ten.

Wohn­fer­tig lackier­ter Par­kett­bo­den

Die Lack­sys­te­me sind ober­flä­chen­fer­tig, d. h. Sie müssen nach der Ver­le­gung kei­ne „Ein­pfle­ge“ des Bodens vor­neh­men, son­dern kön­nen ihn sofort benut­zen.

Unter­halts­rei­ni­gung

Eine regel­mä­ßi­ge Tro­cken­rei­ni­gung des Holz­bo­dens mit dem Staub­sauger (auf­ge­stell­te Bürsten) oder dem Besen wird emp­foh­len. Eine nebel­feuch­te Rei­ni­gung soll­te nur bei hart­nä­cki­gen Ver­schmut­zun­gen erfol­gen. Wich­tig dabei ist, dass der Wischer gut aus­ge­wrun­gen ist und kei­ne Pfützen mit ste­hen­dem Was­ser ent­ste­hen. Sie kön­nen auch eine Wisch­pfle­ge ver­wen­den, z. B. „RZ Par­kett­wisch­pfle­ge sei­den­matt“

Besei­ti­gung von Krat­zern und Beschä­di­gun­gen

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Wohn­fer­tig geöl­ter Par­kett­bo­den

Das Öl-Sys­tem ist offen­po­rig, beson­ders atmungs­ak­tiv und ober­flä­chen­fer­tig, d. h. Sie müssen nach der Ver­le­gung kei­ne „Ein­pfle­ge“ des Bodens vor­neh­men, son­dern kön­nen ihn nach der Rei­ni­gung sofort benut­zen.

Grund­sätz­lich liegt der Vor­teil der Öl-Ober­flä­che in der Beto­nung des Holz­cha­rak­ters durch die mat­te, natürliche Optik, der par­ti­el­len Reno­vier­bar­keit und der wun­der­ba­ren, war­men Hap­tik. Im Gegen­satz zu lackier­ten Ober­flä­chen kön­nen zwar Beschä­di­gun­gen wie Krat­zer leich­ter in das Holz ein­drin­gen (abhän­gig vom Här­te­grad des Hol­zes), kön­nen aber auch wie­der ent­fernt wer­den bzw. tra­gen zur natürlichen Pati­na des Hol­zes bei.

Eine regel­mä­ßi­ge Tro­cken­rei­ni­gung des Holz­bo­dens mit dem Staub­sauger (auf­ge­stell­te Bürsten) oder dem Besen wird emp­foh­len. Eine nebel­feuch­te Rei­ni­gung am bes­ten mit einem Baum­woll-Lap­pen (kei­ne Mikro­fa­ser – kann zu aggres­siv sein) soll­te nur bei Ver­schmut­zung erfol­gen. Wich­tig dabei ist, dass der Wischer gut aus­ge­wrun­gen ist und kei­ne Pfützen mit ste­hen­dem Was­ser ent­ste­hen.

Bei inten­si­ver Nut­zung des Bodens bzw. wenn Sie das Gefühl haben, der Holz­bo­den wirkt „matt“ kann mit einer Holz­bo­den­sei­fe z. B. von WOCA „Natu­ral Soap wood floors“ nach Anlei­tung gerei­nigt und neu ein­ge­pflegt wer­den.

Tep­pich­bo­den aus Kunst­fa­ser (Poly­amid)

Tep­pich­bo­den bin­det Fein­staub und ver­bes­sert deut­lich die Qua­li­tät der Raum­luft. In Räu­men mit Tep­pich­bo­den ist die Fein­staub­kon­zen­tra­ti­on somit wesent­lich gerin­ger als bei Hart­be­lä­gen.

Vor­beu­gen

Einen gro­ßen Teil des Schmutz­ein­tra­ges kön­nen Sie ganz ein­fach durch Schmutz­fang­mat­ten in den Haus- bzw. Woh­nungs­ein­gangs­be­rei­chen ver­mei­den.

Unter­halts­rei­ni­gung

Damit Ihr neu­er Tep­pich­bo­den von Anfang an sau­ber, frisch und gepflegt wirkt, sau­gen Sie ihn ja nach Bean­spru­chung regel­mäs­sig, min­des­tens zwei­mal wöchent­lich, mit einem Bürstensauger oder einem Staub­sauber mit Bürstenvorsatz ab. Dadurch wer­den neben losem Schmutz von der Ober­flä­che auch Schmutz­par­ti­kel tief aus dem Flor ent­fernt und die Fasern wer­den wie­der auf­ge­rich­tet.

Fleck­ent­fer­nung

Ent­fer­nen Sie Fle­cken umge­hend bevor sie ein­trock­nen. Han­delt es sich bei der Ver­schmut­zung um Flüssigkeiten, so tup­fen Sie die­se mit einem saug­fä­hi­gen Tuch ab und neh­men die Flüssigkeit damit auf. Bei der Auf­nah­me arbei­ten Sie sich am bes­ten vom Rand zur Fle­cken­mit­te vor. Bei leich­te­ren Fle­cken genügt die Ent­fer­nung mit war­mem Was­ser, sind die Fle­cken jedoch hart­nä­cki­ger, so soll­ten sie mit einem geeig­ne­ten Rei­ni­gungs­mit­tel für Tep­pich­bö­den aus dem Fach­han­del behan­delt wer­den. Auch hier gilt, den Fleck immer von aus­sen nach innen zu rei­ni­gen, das Rei­ni­gungs­mit­tel mit kla­rem Was­ser gut auszuspülen und den Tep­pich tro­cken zu tup­fen. Damit kei­ne Was­ser­rän­der ent­ste­hen, ver­wen­den Sie am bes­ten destil­lier­tes Was­ser. Ist der Tep­pich sehr durch­nässt, kön­nen Sie ver­su­chen, mit einem Fön auf kleins­ter Stu­fe vor­sich­tig und mit genügend Abstand den Was­ser­fleck von außen nach innen tro­cken zu fönen. Bit­te immer wie­der zwi­schen­durch prüfen, damit die Tep­pich­fa­sern nicht durch die Hit­ze beschä­digt wer­den.

Tep­pich­bo­den aus Natur­fa­ser

Tep­pich­bö­den aus Natur­fa­ser dürfen in der Regel nicht nass gerei­nigt wer­den. Bit­te erkun­di­gen Sie sich bei uns nach ent­spre­chen­den Rei­ni­gungs­mög­lich­kei­ten.

Lami­nat­bo­den

Lami­nat­bö­den verfügen über ein mela­min­harz­be­schich­te­tes Over­lay und las­sen sich ein­fach rei­ni­gen und pfle­gen. Für Lang­le­big­keit und dau­ern­de Freu­de an einem Lami­nat­bo­den soll­ten fol­gen­de Hin­wei­se zur Wert­erhal­tung unbe­dingt beach­tet wer­den :

Eine rela­ti­ve Raum­luft­feuch­te von 40–65 % ist im Jah­res­ver­lauf opti­mal für Lami­nat­bö­den und auch für das Wohl­be­fin­den des Men­schen emp­feh­lens­wert. Wie bei allen ande­ren Boden­be­lä­gen auch, soll­ten Sie Ihren neu­en Lami­nat­bo­den vor Schmutz­par­ti­keln durch ent­spre­chen­de Schmutz­fang­zo­nen (Mat­ten) schützen.

Zum Schutz der Ober­flä­che gegen Krat­zer soll­ten unter Stuhlfü.en, Tischfüssen sowie unter Möbelstücken in jedem Fall pas­sen­de, wei­che Filz­glei­ter mon­tiert wer­den. Rol­len von Bürostühlen, Akten­wa­gen und Roll­con­tai­nern sind mit wei­chen Laufflächen/ Rol­len aus­zu­stat­ten. Des Wei­te­ren besteht die Mög­lich­keit, den Boden in die­sen stark bean­spruch­ten Berei­chen durch ent­spre­chen­de Boden­schutz­mat­ten zu schützen.

Unter­halts­rei­ni­gung

Eine regel­mä­ßi­ge Tro­cken­rei­ni­gung des Lami­nat­bo­dens mit dem Staub­sauger (auf­ge­stell­te Bürsten) oder dem Besen wird emp­foh­len bzw. eine nebel­feuch­te Rei­ni­gung. Wich­tig dabei ist, dass der Wischer gut aus­ge­wrun­gen ist und kei­ne Pfützen mit ste­hen­dem Was­ser ent­ste­hen, da Lami­nat­bö­den sehr was­ser­emp­find­lich sind. Lami­nat­bö­den kön­nen mit einer Wisch­pfle­ge gepflegt wer­den.

Wir emp­feh­len „RZ Lami­nat Wisch­pfle­ge“.

Lami­nat­bö­den kön­nen auf allen warmwasserführenden Fuß­bo­den­hei­zungs­sys­te­men ver­baut wer­den. Hier­bei ist zu beach­ten, dass die Tem­pe­ra­tur an der Ober­flä­che des Bodens 27 °C nicht überschreitet. Die Wär­me soll sich gleich­mä­ßig unter dem Lami­nat­bo­den ver­tei­len kön­nen. Fuß­bo­den­hei­zungs­sys­te­me führen häu­fig zu einem erhöh­ten Arbei­ten des Lami­nat­bo­dens. In der Heiz­pe­ri­ode kann es daher zu einem Fugen­bild auf der Boden­flä­che kom­men.

Kork­bo­den

Ein Kork­bo­den lebt von sei­ner Natürlichkeit. Er sorgt für ein ange­neh­mes Raum­kli­ma und eine tol­le Hap­tik. Für Lang­le­big­keit und dau­ern­de Freu­de an einem Kork­bo­den, soll­ten fol­gen­de Hin­wei­se zur Wert­erhal­tung unbe­dingt beach­tet wer­den !

Eine rela­ti­ve Raum­luft­feuch­te von 40–65 % ist im Jah­res­ver­lauf opti­mal für Kork­bö­den und auch für das Wohl­be­fin­den des Men­schen emp­feh­lens­wert. Wie bei allen ande­ren Boden­be­lä­gen auch, soll­ten Sie Ihren neu­en Kork­bo­den vor Schmutz­par­ti­keln durch ent­spre­chen­de Schmutz­fang­zo­nen (Mat­ten) schützen. Zum Schutz des Kork­bo­dens gegen Krat­zer soll­ten unter Stuhlfüssen, Tischfüssen sowie unter Möbelstücken in jedem Fall pas­sen­de, wei­che Filz­glei­ter mon­tiert wer­den.

Rol­len von Bürostühlen, Akten­wa­gen und Roll­con­tai­nern sind mit wei­chen Laufflächen/ Rol­len aus­zu­stat­ten. Des Wei­te­ren besteht die Mög­lich­keit, den Boden in die­sen stark bean­spruch­ten Berei­chen durch ent­spre­chen­de Boden­schutz­mat­ten zu schützen.

Unter­halts­rei­ni­gung

Wir emp­feh­len Ihnen eine regel­mä­ßi­ge Tro­cken­rei­ni­gung des Kork­bo­dens mit dem Staub­sauger (auf­ge­stell­te Bürsten) oder dem Besen bzw. eine nebel­feuch­te Rei­ni­gung. Wich­tig dabei ist, dass der Wischer gut aus­ge­wrun­gen ist und kei­ne Pfützen mit ste­hen­dem Was­ser ent­ste­hen. Kork­bö­den kön­nen z. B. mit „RZ Wisch­pfle­ge sei­den­matt für Kork­bö­den“ auf­ge­frischt wer­den.

Metal­li­sche Gegen­stän­de bedürfen einer Schutz­mat­te, da hier die Gefahr von Oxi­da­tio­nen auf­grund von Korkin­halts­stof­fen besteht. Weich­mach­er­hal­ti­gen Mate­ria­li­en z.B. aus Gum­mi oder Kau­tschuk soll­ten nicht direkt auf den Kork­bo­den gestellt wer­den.

Wert­erhal­tung

Zur Wert­erhal­tung Ihres Bodens ver­ein­ba­ren Sie mit Ihrem Fach­ver­le­ger einen regel­mä­ßi­gen Boden-Check. Eine not­wen­di­ge Inten­siv­rei­ni­gung mit anschlie­ßen­dem Ober­flä­chen­auf­bau soll­te grund­sätz­lich durch einen Fach­ver­le­ger durchgeführt wer­den.

Lin­ole­um

Lin­ole­um ist ein öko­lo­gisch nach­hal­ti­ger Boden­be­lag, nicht nur durch sei­ne natürliche Zusam­men­set­zung, son­dern auch durch sei­ne Lang­le­big­keit. Wich­tig dafür sind jedoch regel­mä­ßi­ge Rei­ni­gung und Pfle­ge. Die Nut­zung eines unge­pfleg­ten Belags führt zu höhe­rem Ver­schleiß, vor allem kör­ni­ger Schmutz ver­stärkt die Scheu­er­wir­kung. Die von Her­stel­lern werks­sei­tig auf­ge­brach­ten Ober­flä­chen­ver­sie­ge­lun­gen schützen die Ober­flä­che bereits bes­tens gegen Ver­schmut­zun­gen und bil­den die Basis der lau­fen­den Rei­ni­gung und Pfle­ge. Wird die­se Schutz­schicht regel­mä­ßig mit ent­spre­chen­den Pfle­ge­mit­teln auf­ge­ar­bei­tet, ist Lin­ole­um lan­ge halt­bar und eine Grund­rei­ni­gung und Auf­ar­bei­tung sel­ten nötig.

Unter­halts­rei­ni­gung

Wie jeder ande­re Boden­be­lag, muss auch Lin­ole­um regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den. In ers­ter Linie geschieht das mit einem Besen oder Staub­sauger um Sand und ande­re Ver­un­rei­ni­gun­gen zu besei­ti­gen. Die­ses soll­te regel­mä­ßig durchgeführt wer­den, um die Ober­flä­che nicht unnö­tig zu belas­ten. Gene­rell soll­te es ver­mie­den wer­den, schlei­fen­de Par­ti­kel auf Lin­ole­um zu brin­gen. Je nach Bedarf muss Lin­ole­um feucht gewischt wer­den. Hierfür gibt es spe­zi­el­le Rei­ni­ger, wel­che die Ober­flä­che rei­ni­gen, pfle­gen und die Schutz­schicht ver­bes­sern.

Außer­dem soll­te das Was­ser nicht zu heiß sein, da eine hohe Was­ser­tem­pe­ra­tur dem Belag eben­so scha­det wie ste­hen­de Pfützen. Ist Lin­ole­um durch ein­drin­gen­des Was­ser ein­mal ver­quol­len, kann es nur noch durch neu­es ersetzt wer­den.

Emp­foh­le­nes Pfle­ge­mit­tel : RZ Lino-Wisch­pfle­ge

Besei­ti­gung von Beschä­di­gun­gen

Bei guter Pfle­ge hat Lin­ole­um durch­aus eine Halt­bar­keit von über 40 Jah­ren. Daher lohnt es sich fast immer, klei­ne Schad­stel­len zu repa­rie­ren. Wich­tig ist, Beschä­di­gun­gen schnell zu besei­ti­gen, da Was­ser ein­drin­gen und das Lin­ole­um dau­er­haft schä­di­gen kann.

Bei klei­nen Krat­zern, die nicht tie­fer als die Schutz­schicht sind, kann die Ober­flä­che leicht ange­schlif­fen und mit den ent­spre­chen­den Pfle­ge­pro­duk­ten wie­der geschützt wer­den. Sind die Beschä­di­gun­gen etwas grö­ßer und tie­fer, ist eine inten­si­ve­re aber nicht unmög­li­che Repa­ra­tur nötig. Dazu emp­feh­len wir jedoch drin­gend, einen Fach­mann zu Rate zu zie­hen, da bei der Repa­ra­tur sehr exakt vor­ge­gan­gen wer­den muss.

Grund­rei­ni­gung

Ist Lin­ole­um stark oder groß­flä­chig ver­schmutzt, emp­fiehlt sich eine Grund­rei­ni­gung, bei der die obers­te Schutz­schicht abge­tra­gen und neu auf­ge­bracht wird. Im ein­fa­chen Maß lässt sich das mit ent­spre­chen­den Rei­ni­gungs­mit­teln allei­ne bewerk­stel­li­gen. Bei gro­ßen und inten­siv genutz­ten Flä­chen, soll­te die­se Arbeit an eine Fach­fir­ma übergeben wer­den.

Nach dem Auf­tra­gen des Rei­ni­gungs­mit­tels, muss die­ses ein­wir­ken und danach gründlich abge­wa­schen wer­den. Dabei wird die obers­te Schutz­schicht teil­wei­se ange­löst oder gar abge­schlif­fen. Nach einer inten­si­ven Trock­nung, kann der Belag poliert und mit einer neu­en Schutz­schicht gepflegt wer­den. Hier­zu immer die Her­stel­ler­an­ga­ben beach­ten.

Emp­foh­le­nes Pfle­ge­mit­tel zur Grund­rei­ni­gung und Neu­ver­sie­ge­lung :
RZ Lino-Grund­rei­ni­ger/RZ-Lino-Sie­gel sei­den­glän­zend

*Die Anwen­dung erfolgt auf eige­ne Gefahr. Alle Hin­wei­se ver­ste­hen sich als Rei­ni­gungs­emp­feh­lun­gen, für ein Ein­wand­frei­es Ergeb­nis und die Rich­tig­keit der Anga­ben wird kei­ner­lei Haf­tung gewähr­leis­tet.